Versteigerungsbedingungen   

Grundlage der Versteigerung sind die zum Aushang gebrachten gesetzlichen Bestimmungen.
Für  jede Versteigerung gelten demnach die nachfolgend aufgeführten Regelungen:

Die Versteigerung

erfolgt freiwillig oder im behördlichen Auftrag, im fremden Namen und auf Rechnung der Auftraggeber. Die Gegenstände stammen aus Nachlässen , Auflösungen und Einlieferungen.  Sie können in der dafür festgesetzten Zeit besichtigt und geprüft werden. Die Versteigerung erfolgt nach fortlaufenden Katalognummern.

 

Katalogbeschreibungen

Die Beschreibung der Gegenstände beruht auf subjektiven Überzeugungen der Experten, sie werden mit derzeitigen marktüblichen Preisen als Grundlage des Ausrufspreises beurteilt und ermittelt. Für offene und verdeckte Mängel sowie für Zuschreibungen wird keine Haftung übernommen. Begründete Mängelrügen müssen innerhalb von 3 Arbeitstagen geltend gemacht werden. Die Gegenstände werden ersteigert, wie besichtigt. Bei Kunstgegenständen, insbesondere bei Bildern und bei antiken Gegenständen, werden nur solche Fehler und Beschädigungen angeführt, die den künstlerischen Wert wesentlich beeinträchtigen. Die Auktionsteilnehmer werden gebeten sich persönlich vom Zustand der Objekte und Kunstwerke zu überzeugen, da Katalogbeschreibungen über keine zugesicherten Eigenschaften im Sinne der §§ 459 ff BGB sind.                         Für Unfälle während der Besichtigungs- und Versteigerungszeit wird keine Haftung übernommen.

 

Der Zuschlag

wird dem Höchstbietenden erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf kein Übergebot abgegeben wird. Gibt es mehrere Bieter für dasselbe Gebot, entscheidet das Los. Sollte ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden sein, kann der Ausruf erneut erfolgen. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung. Die im Katalog angegebenen Preise verstehen sich als Limitpreise. Die Steigerungsrate beträgt 10%. Untergebote werden nur unter Vorbehalt zugeschlagen. Bis zu einem Limit von 100,- € werden Untergebote nicht berücksichtigt. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr  für etwaige Verluste, Beschädigungen, Verwechslungen u.a. auf den Käufer über, das Eigentum jedoch erst nach vollständiger Bezahlung.                                                                                                                          Schriftliche Gebote werden Gleichrangig behandelt. Da ein Höchstgebot grundsätzlich nicht als Ausruf gewertet wird, sondern den Steigerungsraten entsprechend mit aufgerufen wird, kann es vorkommen, daß Ihr Höchstgebot mit einem Saalgebot gleichlautet. In diesem Fall erhält das Saalgebot den Zuschlag.

 

 

Der Zuschlagpreis

wird nach erfolgtem Zuschlag fällig. Er versteht sich zuzüglich 15% Versteigerungsgebühr plus 19% Mehrwertsteuer, insgesamt also 17,85%. Beim persönlichen Bieten ist die Zahlung des Gesamtbetrages sofort am Versteigerungstag in bar oder durch bankbestätigten Scheck an das Auktionshaus Bieberle zu entrichten.  Bei schriftlichen Geboten 5 Arbeitsage nach der Rechnungslegung. Schecks werden erst nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt. Die Gegenstände  bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Einlieferers. Kaufrückstände und dadurch entstandene Nebenkosten kann der Auktionator für den Auftraggeber einziehen bzw. einklagen.

 

Der Zuschlagpreis bei einer Betriebsauflösung

wird nach erfolgtem Zuschlag fällig. Er versteht sich zuzüglich 15% Versteigerungsgebühr plus 19% Mehrwertsteuer auf den Zuschlagspreis und der Versteigerungsgebür 36,85%. Beim persönlichen Bieten ist die Zahlung des Gesamtbetrages sofort am Versteigerungstag in bar oder durch bankbestätigten Scheck an das Auktionshaus Bieberle zu entrichten.  Bei schriftlichen Geboten 10 Tage nach der Rechnungslegung. Schecks werden erst nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt. Die Gegenstände  bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Einlieferers. Kaufrückstände und dadurch entstandene Nebenkosten kann der Auktionator für den Auftraggeber einziehen bzw.einklagen.

 
Zahlung

Wird der Kaufpreis nicht innerhalb der festgesetzten Frist bezahlt, so ist der Auktionator berechtigt, dem Käufer Verzugszinsen vom Rückstand tageweise berechnet, 6 % / 365 pro Tag, über den offenen Zeitraum zu verrechnen. Pro Mahnung wird eine Bearbeitungsgebühr von 5,- € zusätzlich in Rechnung gestellt!                                               Der Käufer haftet nach Zuschlagserteilung für die vollständige und rechtzeitige Kaufpreiszahlung auch im Fall der Bekanntgabe nach Zuschlagserteilung, dass er für eine dritte Person mit geboten hat.                                           Stellt das Auktionshaus auf Wunsch des Käufers eine Rechnung an die namhaft gemachte dritte Person aus, erklärt das Auktionshaus damit ausschließlich die Akzeptanz einer schlichten (zusätzlichen) Erfüllungsverpflichtung durch die namhaft gemachte dritte Person, ohne ihr weitere Rechte wie insbesondere Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsansprüche, etc. einzuräumen, sowie unter Aufrechterhaltung der vollständigen Haftung des Käufers. 

 

Die Ausgabe der ersteigerten Gegenstände

erfolgt nach Barzahlung sofort oder innerhalb von 5 Arbeitstagen. Der Käufer ist verpflichtet, diesen Zeitraum einzuhalten. Für etwaige Beschädigungen oder Verluste übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Sollte die angegebene Frist überschritten werden, kann der Gegenstand kostenpflichtig zu Lasten des Käufers eingelagert werden.

 

Schriftliche Gebote

werden bis spätestens einen Tag vor der Auktion angenommen. Sie werden interessewahrend und gewissenhaft ausgeführt. Verbindlich dafür ist stets die Katalognummer. Der dabei angegebene Preis gilt als Höchstgebot, ausschließlich Gebühr und Mehrwertsteuer. Der Zuschlag kann also auch für einen niedrigeren Preis erfolgen. Nicht bekannte Bieter werden gebeten, bis zum Beginn der Versteigerung für ausreichende Sicherheitsleistung zu sorgen, da sonst die Ausführung des Gebotes unterbleiben kann, dies trifft auch für Telefonbieter zu.

 

Telefonische Gebote

müssen vor der Versteigerung vom Auftraggeber schriftlich bestätigt werden. Der im Höchstfall vorgesehene Kaufpreis muß hinterlegt bzw. anderweitig abgesichert sein, z.B. durch einen Scheck. Für das Zustandekommen einer telefonischen Verbindung während der Versteigerung wird vom Auktionshaus keine Haftung übernommen. Telefonbieter müssen Ihren Bietwunsch bis spätestens 15°° Uhr des Auktionsvortages unter Angabe von Name, Adresse und der Telefonnummer, unter welcher Sie am Auktionstag sicher zu erreichen sind. Telefonische Gebote werden nur bei Schätzpreisen über 200,- EUR angenommen.                                                                                  Eine telefonische Teilnahme an der Auktion bedeutet automatisch das Bieten des Limitpreises des betreffenden Objektes. Dies gilt auch für den Fall, daß der Bieter während der Auktion vom Auktionator oder seinen Gehilfen nicht telefonisch erreicht werden kann.

 

Nachverkauf 

Der Nachverkauf findet grundsätzlich unter Auktionsbedingungen statt !

Der Versand

erfolgt bei schriftlichen Geboten auf Wunsch des Käufers, auf seine Kosten und auf seine Gefahr, wobei der Versteigerer nach eigenem Ermessen Versandart und Versandmittel bestimmt. Jedes verschickte Paket (auch unfrei) ist bis zu einem Wert von 500,-€ versichert. Deshalb werden alle Waren als Paket versandt. Sollte eine höhere Versicherungssumme gewünscht werden, so bitten wir, dies rechtzeitig mitzuteilen. Die Versandkosten liegen je nach Größe u .Gewicht pro Paket bei 10,00 € bis 15,- € (oder höher / nach tel. Absprache). Das Paket kann aber auch unfrei zugesandt werden, wenn der Käufer die Versandkosten einsparen möchte.

Ausfuhrlieferungen in Drittländer außerhalb der EU und an branchengleiche Unternehmen innerhalb der EU, die eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nachgewiesen haben, können von der Mehrwertsteuer befreit werden. Das Aufgeld beträgt in diesem Falle 19 %. Die Kosten für die Erstellung von Ausfuhrpapieren und Transport trägt der Käufer. Käufer, die die ersteigerte Ware persönlich in ein Nicht-EU-Land ausführen, erhalten nach Vorlage der abgestempelten Ausfuhrpapiere die entrichtete Mehrwertsteuer zurückerstattet.

 
Zusatz 26.08.2016
Auch bei Onlinebietern ist das Versteigerungsprotokoll sowie die Versteigerungsbedingungen unseres Hauses maßgebend, nicht die Angaben des Online - Dienstleister.
 
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Magdeburg.
 
Magdeburg den 05.01.2016
 
Andreas Bieberle, Auktionator